Wärmepumpen-Beratung für den Altbau im Rhein-Main-Gebiet

Meistens ja — aber nicht in jedem Haus sofort und nicht mit jeder Anlage. Wir rechnen Heizlast, Heizflächen und Betriebskosten für Ihr Gebäude durch, prüfen den Wärmeplan Ihrer Stadt und sichern bis zu 70 % Zuschuss. Unabhängig, ohne Verkaufsinteresse.

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Auf einen Blick

bis 70 %KfW-Zuschuss (Programm 458): 30 % Grund + 16 % Klimageschwindigkeit + Einkommensbonus bis 40 %, gedeckelt bei 70 % (bei Einkommen bis 30.000 € bei 80 %)
28.000 €förderfähige Kosten für die erste Wohneinheit (Anträge bis 31.01.2027) — bis 19.600 € Zuschuss beim Einfamilienhaus, bei geringem Einkommen bis 22.400 €
≤ 55 °CZiel-Vorlauftemperatur, damit die Wärmepumpe im Bestand wirtschaftlich läuft — oft mit wenigen getauschten Heizkörpern erreichbar
≥ 3,0Jahresarbeitszahl, die wir bei der Planung als Untergrenze ansetzen — sonst empfehlen wir erst die Hülle

Regeln seit 21.07.2026 (KfW-Merkblatt 458, gültig ab 24.09.2026), geprüft am 08.10.2026. Einkommensbonus nur für Selbstnutzer, gestaffelt bis 50.000 € zu versteuerndem Haushaltseinkommen. Klimageschwindigkeitsbonus beim Austausch funktionsfähiger fossiler Heizungen, 16 % für Anträge bis 31.01.2027, danach halbjährlich 4 Punkte weniger.

Wärmepumpe im Altbau: geht das bei mir?

Die Frage, die uns im Rhein-Main-Gebiet am häufigsten erreicht: „Mein Haus ist von 1972, die Gasheizung von 2001 — funktioniert eine Wärmepumpe?“ Die ehrliche Antwort ist: Das hängt von drei Zahlen ab, die wir vor Ort ermitteln. Der Heizlast des Gebäudes, der Vorlauftemperatur, die Ihre Heizkörper an kalten Tagen brauchen, und der Jahresarbeitszahl, die die Anlage daraus erreicht. Sind Hülle und Heizflächen passend, läuft die Wärmepumpe auch im Bestand effizient — mit bis zu 70 % Förderung und Betriebskosten unter Gas. Sind sie es nicht, sagen wir Ihnen, welche Dämmung oder welche größeren Heizkörper es braucht, oder ob eine andere Lösung besser ist. Wir verkaufen keine Wärmepumpen. Wir planen sie.

Wo Ihr Haus Wärme verliert

Ein unsaniertes Einfamilienhaus im Schnitt. Wählen Sie ein Bauteil: Sie sehen, was es typischerweise verliert, was hilft und was gefördert wird.

Typische Anteile an den Wärmeverlusten, Richtwerte der EnergieAgentur.NRW. Bei Ihrem Haus kann es deutlich anders aussehen, das zeigt erst die Bestandsaufnahme.

Heizung

Alte Kessel verlieren Wärme bei der Erzeugung und in den Rohren. Die neue Heizung erst nach der Hülle auslegen: Dann reicht oft eine kleinere Wärmepumpe, und sie arbeitet effizienter.

Förderung: KfW-Zuschuss: 30 % Grundförderung, 16 % mehr beim Tausch einer alten Öl- oder Gasheizung im selbst bewohnten Haus (Anträge bis 31.01.2027), Einkommensbonus gestaffelt bis 40 % bei Haushaltseinkommen bis 30.000 €. Höchstens 70 %, bei geringem Einkommen 80 %, auf bis zu 28.000 € Kosten.

Wann es sich lohnt

  • Heizung 15 Jahre oder älter

    Öl- oder Gaskessel ab Baujahr 2010 und älter: Der Tausch steht ohnehin an. Mit Klimageschwindigkeitsbonus (16 %) für den Austausch fossiler Heizungen ist die Wärmepumpe jetzt meist die günstigste Variante — wenn das Haus dazu passt. Das prüfen wir.

  • Haus in einer Stadt mit Wärmeplan

    Frankfurt, Offenbach, Mainz, Oberursel, Hofheim haben beschlossen, wo Fernwärme kommt und wo nicht. Liegt Ihre Straße im Fernwärmegebiet, kann der Anschluss die bessere Wahl sein; liegt sie außerhalb, ist die Wärmepumpe gesetzt. Wir lesen die Karte für Sie.

  • Sanierung in Etappen geplant

    Wärmepumpe jetzt, Dämmung später — oder umgekehrt? Die Reihenfolge entscheidet über die Anlagengröße, die Förderung und die Stromrechnung. Im Sanierungsfahrplan legen wir beides zusammen fest.

So läuft es ab

  1. Bestandsaufnahme

    Gebäude, Heizkörper, Rohrnetz, Verbrauch, Aufstellmöglichkeiten innen und außen, Abstand zum Nachbarn — alles, was die Auslegung bestimmt.

  2. Heizlast und Heizflächen

    Raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 und Prüfung, welche Vorlauftemperatur Ihre Heizkörper brauchen. Ziel: 55 °C oder weniger — dann läuft die Wärmepumpe effizient.

  3. Auslegung und Wirtschaftlichkeit

    Anlagengröße, Speicher, Hydraulik, Schallschutz nach TA Lärm, Stromtarif. Wir rechnen Investition, Förderung und Betriebskosten gegen Gas, Fernwärme oder Hybrid.

  4. Förderung und Begleitung

    KfW-Antrag mit unserer Bestätigung, Ausschreibung an Fachbetriebe, Prüfung der Angebote, hydraulischer Abgleich und Abnahme — bis die Anlage so läuft, wie berechnet.

Den Vor-Ort-Termin mache ich im ganzen Rhein-Main-Gebiet, zum Beispiel in Frankfurt, Offenbach, Bad Homburg und Wiesbaden. Alle Orte

Typische Fehler und wie Sie sie vermeiden

Was oft passiertWas richtig ist
Auslegung nach Kesselleistung„Der alte Kessel hatte 24 kW, also nehmen wir 24 kW“ — so entstehen überdimensionierte, taktende Wärmepumpen mit schlechter Arbeitszahl. Die Heizlast eines 70er-Jahre-Einfamilienhauses liegt oft bei 8 bis 12 kW. Wir rechnen sie raumweise.
Schallschutz vergessenDie Außeneinheit steht zwei Meter vom Schlafzimmerfenster des Nachbarn — und die Nachbarschaft ist ruiniert. Wir prüfen Aufstellort und Schallpegel nach TA Lärm, bevor bestellt wird.
Kein hydraulischer AbgleichOhne Abgleich fließt das Wasser den kürzesten Weg, entfernte Räume bleiben kalt, die Vorlauftemperatur wird hochgedreht — und die Effizienz ist weg. Der Abgleich ist Förderbedingung; wir nehmen ihn ab.

Wie viel Förderung ist für Ihr Haus drin?

Tragen Sie ein, was Sie ungefähr planen. Der Rechner zeigt die Zuschüsse von BAFA (Gebäudehülle) und KfW (Heizung) nach den Regeln vom 21.07.2026, gültig für Anträge bis 31.01.2027.

Wohneinheiten
1
Ergebnis Förderrechner
BAFA, Gebäudehülleeffektiv 17 %, Deckel 60.000 €7.500 €
KfW 458, Heizungeffektiv 46 %, höchstens 70 %, Deckel 28.000 €12.880 €
Zuschuss gesamt20.380 €

Das sind 26 % von 77.000 € geplanten Kosten. Schätzung ohne Gewähr, verbindlich wird es nach der Bestandsaufnahme. Photovoltaik und Speicher fördert die BEG nicht als Zuschuss.

So rechnet der Rechner: alle Fördersätze

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Vorher und nachher: Erweiterung & Kernsanierung Einfamilienhaus in Heusenstamm

Aus der Praxis

Erweiterung & Kernsanierung Einfamilienhaus in Heusenstamm, vorher und nachher.

OrtHeusenstamm
ArtKernsanierung
MaßnahmenDach, Fassade, Fenster, Haustür, Kellerdecke, Wärmepumpe, PV-Anlage, Dachausbau

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Funktioniert eine Wärmepumpe mit normalen Heizkörpern?

Häufig ja. Entscheidend ist, ob die Heizkörper bei 55 °C Vorlauf genug Wärme abgeben. Wir prüfen das raumweise; meist müssen nur ein bis drei Heizkörper gegen größere getauscht werden. Fußbodenheizung ist ideal, aber keine Voraussetzung.

Was kostet eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus?

Je nach Anlage, Hydraulik und Umbauaufwand meist zwischen 25.000 und 40.000 € inklusive Montage. Mit 30 bis 70 % Förderung (bei geringem Einkommen bis 80 %) auf bis zu 28.000 € förderfähige Kosten bleibt ein Eigenanteil, der oft unter dem Preis einer neuen Gasheizung liegt.

Muss ich vorher dämmen?

Nicht zwingend. Bei vielen Häusern der 60er bis 80er reicht die Kombination aus größeren Heizkörpern und gedämmter oberster Geschossdecke. Ob das bei Ihnen gilt, zeigt die Heizlastberechnung — wir sagen es Ihnen ehrlich.

Wärmepumpe oder Fernwärme?

Wenn Ihre Straße laut Wärmeplan im Fernwärmegebiet liegt und der Anschluss zeitnah möglich ist, rechnen wir beide Varianten durch. Fernwärmeanschlüsse werden ebenfalls über KfW 458 gefördert. Eine Anschlussgarantie gibt es aber nirgends.

Wie laut ist eine Wärmepumpe?

Moderne Anlagen liegen bei 30 bis 40 dB(A) in drei Metern Abstand — etwa Kühlschrank-Niveau. Entscheidend ist der Aufstellort und die Einhaltung der Richtwerte am Nachbarfenster; das planen wir mit.

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Wir klären, wo Ihr Haus steht und was als Erstes sinnvoll ist. Unverbindlich und mit dem, der später auch plant.

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