Wärmepumpe im Bestand

Wärmepumpe im Altbau: geht das bei mir?

Meistens ja — aber nicht in jedem Haus sofort und nicht mit jeder Anlage. Wir rechnen Heizlast, Heizflächen und Betriebskosten für Ihr Gebäude durch, prüfen den Wärmeplan Ihrer Stadt und sichern bis zu 70 % Zuschuss. Unabhängig, ohne Verkaufsinteresse.

Kostenfreies Erstgespräch
bis 70 % KfW-Zuschuss herstellerunabhängig Heizlast nach Norm
Was Sie bekommen

Die Frage, die uns im Rhein-Main-Gebiet am häufigsten erreicht: „Mein Haus ist von 1972, die Gasheizung von 2001 — funktioniert eine Wärmepumpe?“ Die ehrliche Antwort ist: Das hängt von drei Zahlen ab, die wir vor Ort ermitteln. Der Heizlast des Gebäudes, der Vorlauftemperatur, die Ihre Heizkörper an kalten Tagen brauchen, und der Jahresarbeitszahl, die die Anlage daraus erreicht. Sind Hülle und Heizflächen passend, läuft die Wärmepumpe auch im Bestand effizient — mit bis zu 70 % Förderung und Betriebskosten unter Gas. Sind sie es nicht, sagen wir Ihnen, welche Dämmung oder welche größeren Heizkörper es braucht, oder ob eine andere Lösung besser ist. Wir verkaufen keine Wärmepumpen. Wir planen sie.

Für wen das richtig ist

Drei Situationen, in denen sich Wärmepumpe im Bestand lohnt.

Heizung 15 Jahre oder älter

Öl- oder Gaskessel ab Baujahr 2010 und älter: Der Tausch steht ohnehin an. Mit Klimageschwindigkeitsbonus (16 %) für den Austausch fossiler Heizungen ist die Wärmepumpe jetzt meist die günstigste Variante — wenn das Haus dazu passt. Das prüfen wir.

Haus in einer Stadt mit Wärmeplan

Frankfurt, Offenbach, Mainz, Oberursel, Hofheim haben beschlossen, wo Fernwärme kommt und wo nicht. Liegt Ihre Straße im Fernwärmegebiet, kann der Anschluss die bessere Wahl sein; liegt sie außerhalb, ist die Wärmepumpe gesetzt. Wir lesen die Karte für Sie.

Sanierung in Etappen geplant

Wärmepumpe jetzt, Dämmung später — oder umgekehrt? Die Reihenfolge entscheidet über die Anlagengröße, die Förderung und die Stromrechnung. Im Sanierungsfahrplan legen wir beides zusammen fest.

So läuft es ab

In vier Schritten zum Ergebnis.

Schritt 01

Bestandsaufnahme

Gebäude, Heizkörper, Rohrnetz, Verbrauch, Aufstellmöglichkeiten innen und außen, Abstand zum Nachbarn — alles, was die Auslegung bestimmt.

Schritt 02

Heizlast und Heizflächen

Raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 und Prüfung, welche Vorlauftemperatur Ihre Heizkörper brauchen. Ziel: 55 °C oder weniger — dann läuft die Wärmepumpe effizient.

Schritt 03

Auslegung und Wirtschaftlichkeit

Anlagengröße, Speicher, Hydraulik, Schallschutz nach TA Lärm, Stromtarif. Wir rechnen Investition, Förderung und Betriebskosten gegen Gas, Fernwärme oder Hybrid.

Schritt 04

Förderung und Begleitung

KfW-Antrag mit unserer Bestätigung, Ausschreibung an Fachbetriebe, Prüfung der Angebote, hydraulischer Abgleich und Abnahme — bis die Anlage so läuft, wie berechnet.

Zahlen, die zählen

Förderung und Rahmen auf einen Blick.

bis 70 %

KfW-Zuschuss (Programm 458): 30 % Grund + 5 % Effizienzbonus + 16 % Klimageschwindigkeit + 40 % Einkommensbonus, gedeckelt

30.000 €

förderfähige Kosten für die erste Wohneinheit — bis 21.000 € Zuschuss beim Einfamilienhaus

≤ 55 °C

Ziel-Vorlauftemperatur, damit die Wärmepumpe im Bestand wirtschaftlich läuft — oft mit wenigen getauschten Heizkörpern erreichbar

≥ 3,0

Jahresarbeitszahl, die wir bei der Planung als Untergrenze ansetzen — sonst empfehlen wir erst die Hülle

Stand 21.07.2026 (KfW 458). Einkommensbonus nur für Selbstnutzer mit zu versteuerndem Haushaltseinkommen bis 40.000 €. Klimageschwindigkeitsbonus beim Austausch funktionsfähiger fossiler Heizungen.

Was schiefgehen kann

Drei Fehler, die wir jede Woche sehen.

Auslegung nach Kesselleistung

„Der alte Kessel hatte 24 kW, also nehmen wir 24 kW“ — so entstehen überdimensionierte, taktende Wärmepumpen mit schlechter Arbeitszahl. Die Heizlast eines 70er-Jahre-Einfamilienhauses liegt oft bei 8 bis 12 kW. Wir rechnen sie raumweise.

Schallschutz vergessen

Die Außeneinheit steht zwei Meter vom Schlafzimmerfenster des Nachbarn — und die Nachbarschaft ist ruiniert. Wir prüfen Aufstellort und Schallpegel nach TA Lärm, bevor bestellt wird.

Kein hydraulischer Abgleich

Ohne Abgleich fließt das Wasser den kürzesten Weg, entfernte Räume bleiben kalt, die Vorlauftemperatur wird hochgedreht — und die Effizienz ist weg. Der Abgleich ist Förderbedingung; wir nehmen ihn ab.

20%iSFPBAFAKfW 458BEG EM70%ZUSCHUSS
Förderung

Bis zu 70 % Heizungs-Förderung und bis 20 % auf die Gebäudehülle.

Die BEG-Förderung ist seit 2024 zweigeteilt: BAFA für Gebäudehülle und Anlagentechnik, KfW für den Heizungstausch. Wir wickeln beides ab — sauber, vollständig, mit iSFP-Bonus.

BAFA
KfW
BEG-ANTRAGSEXPERTEN

Bundesförderung für effiziente Gebäude — Einzelmaßnahmen

BAFA · Gebäudehülle & Anlagentechnik: Dämmung der Fassade, Dach und Geschossdecke, neue Fenster & Außentüren, Lüftung mit Wärmerückgewinnung sowie Heizungsoptimierung. Grundförderung 15 %. Mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) zusätzlich 5 % — seit 21.07.2026 nur noch auf förderfähige Kosten über 30.000 €. Förderfähige Kosten pro Wohneinheit: 30.000 €, mit iSFP 60.000 €. Echter Direktzuschuss aufs Konto.

KfW (458) · Heizungstausch: Wärmepumpe, Biomasse, Solarthermie statt Öl/Gas. Grundförderung 30 %, plus 5 % Wärmepumpen-Bonus, plus 16 % Klimageschwindigkeits-Bonus (Tausch alter Öl-/Gas- heizung, selbstnutzende Eigentümer). Für einkommensschwächere Selbstnutzer zusätzlich ein Einkommens-Bonus bis 40 % — insgesamt gedeckelt bei 70 %. Förderfähige Kosten: 30.000 € für die erste Wohneinheit.

Als gelistete Energie-Effizienz-Experten (DENA/BAFA) übernehmen wir die komplette Antragsstrecke: technische Projektbeschreibung, BAFA-Online-Eingabe, KfW-Heizungsantrag inklusive Bestätigung zum Antrag, Verwendungsnachweis und fachliche Bestätigung nach Abschluss. Sie erhalten eine vollständige Akte — wir den Antragsstempel.

bis 70 %
HEIZUNG (KfW)
bis 20 %
HÜLLE (BAFA, iSFP)
2-4 Wo.
BIS AUSZAHLUNG
Förderrechner · Live* Schätzung. Verbindlich nach Vor-Ort-Termin.
Geschätzte Förderung gesamt
0
30 % der förderfähigen Kosten (74.000 €)
BAFA · Hülle & Anlagentechnik (16 %)6.900
KfW · Heizungstausch (51 %)15.300
+ Einkommens-Bonus bis 40 % möglich — zu versteuerndes Haushaltseinkommen unten eintragen.
Geplante Maßnahmen3 ausgewählt
Wohneinheiten
1

Bestimmt die förderfähigen Kosten-Deckel — 30.000 € (mit iSFP 60.000 €) je Wohneinheit.

Förderfähige Kosten selbst eintragen (optional)

Leer lassen = Schätzung aus den Maßnahmen. Ausgefüllt = überschreibt die Schätzung (bleibt pro Wohneinheit gedeckelt).

Bis 40.000 € → +40 % Einkommens-Bonus (KfW, Selbstnutzer). Leer lassen, wenn nicht zutreffend.
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Häufige Fragen zu Wärmepumpe im Bestand

Funktioniert eine Wärmepumpe mit normalen Heizkörpern?

Häufig ja. Entscheidend ist, ob die Heizkörper bei 55 °C Vorlauf genug Wärme abgeben. Wir prüfen das raumweise; meist müssen nur ein bis drei Heizkörper gegen größere getauscht werden. Fußbodenheizung ist ideal, aber keine Voraussetzung.

Was kostet eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus?

Je nach Anlage, Hydraulik und Umbauaufwand meist zwischen 25.000 und 40.000 € inklusive Montage. Mit 55 bis 70 % Förderung auf bis zu 30.000 € förderfähige Kosten bleibt ein Eigenanteil, der oft unter dem Preis einer neuen Gasheizung liegt.

Muss ich vorher dämmen?

Nicht zwingend. Bei vielen Häusern der 60er bis 80er reicht die Kombination aus größeren Heizkörpern und gedämmter oberster Geschossdecke. Ob das bei Ihnen gilt, zeigt die Heizlastberechnung — wir sagen es Ihnen ehrlich.

Wärmepumpe oder Fernwärme?

Wenn Ihre Straße laut Wärmeplan im Fernwärmegebiet liegt und der Anschluss zeitnah möglich ist, rechnen wir beide Varianten durch. Fernwärmeanschlüsse werden ebenfalls über KfW 458 gefördert. Eine Anschlussgarantie gibt es aber nirgends.

Wie laut ist eine Wärmepumpe?

Moderne Anlagen liegen bei 30 bis 40 dB(A) in drei Metern Abstand — etwa Kühlschrank-Niveau. Entscheidend ist der Aufstellort und die Einhaltung der Richtwerte am Nachbarfenster; das planen wir mit.

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